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Moody’s veröffentlichte eine Prognose zur Wirtschaft der Türkei

Laut Einschätzungen der Analysten zeigt die Wirtschaft des Landes dank der Umsetzung eines neuen Wirtschaftsprogramms eine erhebliche Widerstandsfähigkeit und wird mittelfristig ein aktives Wachstum beibehalten.

Die internationale Ratingagentur Moody’s hat im Global Structured Finance Report eine aktualisierte Prognose zur Wirtschaft der Türkei veröffentlicht. Laut Einschätzungen der Analysten zeigt die Wirtschaft des Landes dank der Umsetzung eines neuen Wirtschaftsprogramms eine erhebliche Widerstandsfähigkeit und wird mittelfristig ein aktives Wachstum beibehalten.

Nach der Prognose von Moody’s wird das BIP der Türkei im Jahr 2025 um 3,2 % wachsen, im Jahr 2026 auf 3,4 % steigen und im Jahr 2027 3,5 % erreichen. Zur Untermauerung des positiven Trends ist anzumerken, dass der Internationale Währungsfonds (IWF) sogar noch stärkere Wachstumsraten prognostiziert: 3,5 % im Jahr 2025 und 3,7 % im Jahr 2026. Solche Erwartungen großer internationaler Institutionen bestätigen die fundamentale Stärke der türkischen Wirtschaft. Darüber hinaus wird das nominale BIP der Türkei laut Analystenschätzungen bis Ende 2025 1,15 Billionen US-Dollar erreichen, was ein wichtiger Indikator für ihren wachsenden globalen Einfluss ist.

Parallel dazu wird eine konsequente und deutliche Verlangsamung der Inflation prognostiziert. Nach Einschätzung von Moody’s wird die Inflation im Jahr 2025 etwa 35 % (±2 %) betragen, jedoch hat eine Umfrage der Zentralbank der Türkei (CBRT) bereits eine niedrigere Konsensprognose von 31,17 % zum Ende des Jahres 2025 ergeben. In der Folge wird ein Rückgang auf 22–23 % im Jahr 2026 und auf 18,5 % im Jahr 2027 erwartet. Diese Kennzahlen weisen auf die Wirksamkeit der straffen Geldpolitik der CBRT und auf eine zunehmende makroökonomische Stabilität hin.

Aktuelle Daten bestätigen diesen Trend. Im November 2025 sank die jährliche Inflation in der Türkei auf 31,07 % — den niedrigsten Stand der letzten vier Jahre — während der monatliche Preisanstieg lediglich 0,87 % betrug, der niedrigste Wert seit mehr als zwei Jahren.

Vor diesem günstigen Hintergrund beschloss das türkische Parlament, die verpflichtende Inflationsrechnung für Unternehmen für die Geschäftsjahre 2025–2027 vorübergehend aufzuheben. Die Maßnahme gilt nicht nur für Unternehmen insgesamt, sondern auch für den Banken- und Finanzsektor. Dadurch werden administrative Belastungen deutlich reduziert, die Transparenz der Finanzkennzahlen erhöht und die Stabilität des gesamten Finanzsystems gestärkt. Das Gesetz räumt dem Präsidenten zudem das Recht ein, diese Regelung um weitere drei Jahre zu verlängern, was langfristige Planungssicherheit für Unternehmen schafft.

Das prognostizierte beschleunigte Wirtschaftswachstum und die nachlassende Inflation schaffen günstige Bedingungen für den Immobilienmarkt. Immobilien in der Türkei bleiben ein hocheffizientes Instrument zur Werterhaltung, ein verlässlicher Schutz vor Inflation und eine Quelle stabiler Erträge. Besonders interessant sind Wohnungen in Neubauten sowie Projekte in der Endphase der Bauarbeiten. Die Preise für Wohnungen in neuen Projekten in der Türkei werden deutlich höher sein, da die Baukosten in den letzten Jahren erheblich gestiegen sind.

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