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Dubai will bis 2041 alle Deponien schließen: 4,5 Millionen Tonnen Abfall bereits in Energie umgewandelt

Dubai plant, bis 2041 alle Deponien vollständig zu schließen. Dies wurde nach einer Sitzung des Dubai Supreme Council of Energy bekanntgegeben, in der der Fortschritt des sauberen Energiesektors für 2025 überprüft wurde.

Der Schwerpunkt lag auf dem Betrieb des Waste-to-Energy Centres in Warsan. Bis heute wurden hier über 4,5 Millionen Tonnen Abfall verarbeitet, davon 62 % von Deponien zur Energiegewinnung umgeleitet. Diese Zahlen entsprechen dem Ziel des Emirats, in den nächsten 15 Jahren alle Deponien schrittweise zu schließen.

Im späteren Jahresverlauf soll die zweite Phase der Erweiterung des Werks in Warsan gestartet werden, um die Abfallverarbeitungskapazität zu erhöhen und mehr Energie aus Abfällen zu gewinnen.

Die 92. Sitzung des Rates wurde von Sheikh Ahmed bin Saeed Al Maktoum geleitet. Stellvertretender Vorsitzender Saeed Mohammed Al Tayer und Generalsekretär Ahmed Buti Al Muhairbi sowie Leiter wichtiger städtischer Abteilungen und großer Unternehmen nahmen ebenfalls teil.

Laut Al Tayer stärkt der Rat weiterhin Dubais Position als globaler Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und saubere Energie. Es wurden strategische Maßnahmen zur Beschleunigung der CO₂-Reduktion und zur Steigerung der Effizienz des Energiesektors des Emirats überprüft. Der Rat bewertet jährlich die Ergebnisse von Programmen und Projekten und führt neue Initiativen ein, um eine kontinuierliche Entwicklung zu gewährleisten und die Umsetzungsphasen systematisch zu überwachen.

Ahmed Buti Al Muhairbi betonte, dass fortschrittliche Technologien zur Verbesserung der Abfallbehandlung und Wiederverwendung implementiert werden. Die Arbeit erfolgt im Rahmen einer umfassenden Strategie, die auf den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft basiert und die aktive Beteiligung des Privatsektors an staatlichen Projekten einbezieht.

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