Die Türkei plant bis 2028 die Inbetriebnahme einer Hochgeschwindigkeitsbahn im Süden des Landes
Die Türkei plant, bis 2028 eine neue Hochgeschwindigkeitsbahn in Betrieb zu nehmen, die vier wichtige Städte im Süden des Landes miteinander verbindet: Mersin, Adana, Osmaniye und Gaziantep. Dies teilte der Minister für Verkehr und Infrastruktur, Abdulkadir Uraloğlu, mit.
Nach Angaben des Ministers sind die Bauarbeiten an der strategisch bedeutenden Bahnstrecke bereits zu rund 85 Prozent abgeschlossen. Nach Fertigstellung des Projekts wird sich die Reisezeit zwischen der Mittelmeer-Hafenstadt Mersin und dem bedeutenden Industriezentrum Gaziantep von etwa sechs Stunden auf rund zwei Stunden verkürzen.
Das Projekt umfasst eine umfassende Modernisierung der bestehenden Eisenbahninfrastruktur sowie den Bau neuer Hochgeschwindigkeitsabschnitte, die für Zuggeschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometern pro Stunde ausgelegt sind. Die Gesamtlänge der Strecke wird etwa 312,5 Kilometer betragen.
Ein zentrales Ziel des Projekts ist die Stärkung der Verkehrsverbindung zwischen dem industriellen Zentrum Gaziantep und dem Hafen von Mersin, um einen schnelleren und effizienteren Zugang zu internationalen Märkten zu ermöglichen.
Die neue Bahnstrecke soll jährlich durchschnittlich rund 3,1 Millionen Fahrgäste sowie bis zu 37 Millionen Tonnen Fracht transportieren und damit einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der südlichen Regionen der Türkei leisten.
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