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Bali erklärt Ambitionen, ein globales Finanzzentrum zu werden

Die Führung Balis hat ehrgeizige Pläne angekündigt, die Provinz in eines der führenden globalen Finanzzentren zu verwandeln.
 

Während New York, London, Singapur und Hongkong die wichtigsten globalen Finanzzentren bleiben, möchte das Team der Sonderwirtschaftszone Kura Kura Bali auf ein völlig neues internationales Niveau heben.

Fast ein Jahrhundert lang war Bali vor allem als Touristenparadies bekannt. Nun, mit dem Blick auf die nächsten 100 Jahre, treiben die Provinz- und Zentralregierung Indonesiens eine tiefgreifende wirtschaftliche Transformation voran.

Bei einem Besuch in der neuen Sonderwirtschaftszone Kura Kura in Serangan (in der Nähe von Sanur und Denpasar) hat der indonesische Koordinierende Minister für Wirtschaftsfragen Airlangga Hartarto seine Vision für die Zukunft der Insel klar dargelegt.

Laut dem Minister wird die Entwicklung der SEZ Kura Kura zusammen mit dem laufenden Projekt in Sanur die Provinz Bali zu einem weltweit führenden Finanzzentrum machen.

Im Jahr 2025 belegt Indonesien den 7. Platz weltweit beim BIP nach Kaufkraftparität und übertrifft damit die meisten europäischen Länder und Brasilien. Beim nominalen BIP liegt das Land auf Platz 16. Bis 2050 soll Indonesien zur viertgrößten Volkswirtschaft der Welt aufsteigen – neben China, Indien und den USA. Mit nur noch 25 Jahren bis zu diesem Ziel legt Indonesien bereits jetzt die Grundsteine – und Bali als Aushängeschild des Landes spielt dabei eine Schlüsselrolle.

Minister Hartarto wurde bei dem Besuch begleitet vom Investitionsminister und Leiter der BKPM Rosan Roeslani sowie dem Chief Operating Officer von Danantara Dony Oskaria. Der Besuch war Teil der Regierungsbemühungen, die regionale Entwicklung zu beschleunigen und Investitionen anzuziehen, insbesondere in den Bereichen Tourismus und Gesundheitswesen.

In Zukunft werden Kura Kura und Sanur ein einheitliches integriertes Ökosystem bilden, in dem ein Finanzzentrum Seite an Seite mit erstklassigen medizinischen und Wellness-Einrichtungen, modernem Tourismus und hochwertiger Infrastruktur existiert.

Besondere Aufmerksamkeit galt der Bereitschaft des Gebiets für die Einrichtung eines Internationalen Finanzzentrums (IFC). Die Vision für Kura Kura geht weit über Business und Finanzen hinaus – sie umfasst Bildung, Innovation und ein angenehmes Lebensumfeld.

Eines der Flaggschiff-Projekte der Zone ist Grand Outlet Bali – eine Zusammenarbeit zwischen PT Bali Turtle Island Development (BTID) und dem japanischen Unternehmen Mitsubishi Estate. Der Bau ist bereits zu 92 % abgeschlossen, die Soft Opening ist für Mitte 2026 geplant. Es wird Balis erster Open-Air-Luxus-Outlet-Center.

Die Regierung sieht die Beteiligung eines so großen globalen Players wie Mitsubishi Estate als klaren Beweis für das Vertrauen der Investoren in das langfristige Potenzial der Sonderwirtschaftszone Kura Kura.

Bis Ende April 2026 hat das Kura-Kura-Projekt bereits 1,62 Billionen IDR an Investitionen angezogen und 2.146 Arbeitsplätze geschaffen.

Zum Vergleich: Die weiter fortgeschrittene Sonderwirtschaftszone Sanur hat 5,37 Billionen IDR an Investitionen gesammelt, beschäftigt 5.444 Personen und hat bisher 279.804 Medizintouristen empfangen.

Wichtig ist, dass sich Kura Kura nicht nur als Geschäfts- und Bildungscluster entwickelt. Ende April fand hier der Serangan Board Riders Challenge statt – ein Surf-Wettbewerb, an dem mehr als 150 junge Surfer teilnahmen. Dieses Event hat erneut gezeigt, dass die neue Wirtschaftszone den ernsthaften Wirtschaftsaufbau erfolgreich mit dem entspannten Lebensstil und der Freizeitgestaltung der Insel verbindet.

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